Trinkwasser wird seit jeher streng überwacht. Oder sollte man das zumindest annehmen. Die Realität sieht etwas anders aus – und die Entwicklung der Grenzwerte lässt manche Fragen aufwerfen.
Die dramatische Entwicklung
Zur Messung der Reinheit wird die elektrische Leitfähigkeit des Wassers (µS) herangezogen. Je höher die Leitfähigkeit, desto mehr Fremdstoffe sind im Wasser enthalten. 1980 lag der Grenzwert für Trinkwasser noch bei 280 Mikrosiemens. Heute dürfen es stolze 2.500 µS sein – fast das Zehnfache des ursprünglichen Wertes.
Mehr Mineralien – oder mehr Schadstoffe?
Die offizielle Erklärung: mehr Mineralien. Doch mit einem steigenden µS-Wert steigt auch die Möglichkeit, dass mehr Schadstoffe ins Wasser gelangen. Pestizide, Medikamentenrückstände, Schwermetalle – all das kann die Leitfähigkeit erhöhen. Könnte es sein, dass die wahren Verursacher dieser Anstiege weniger wohlwollend sind?
Fortschritt oder Verdrängung?
Die Frage drängt sich auf: Ist die Anpassung des Grenzwertes eine Reaktion auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse – oder ein stillschweigender Kompromiss? Statt die Schadstoffe zu reduzieren, erhöht man einfach die Schwelle dessen, was als „akzeptabel“ gilt.
Selbst die Kontrolle übernehmen
Mit einem hochwertigen Wasserfilter kann man nicht nur Schadstoffe effizient entfernen, sondern auch selbst entscheiden, welche Mineralien man dem Wasser wieder zuführt. So hat man die volle Kontrolle über das, was ins Glas kommt – unabhängig davon, welche Grenzwerte gerade gelten.
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