Eine Frage, die viele Hausbesitzer und Mieter beschäftigt: Wie sauber sind eigentlich die Rohrleitungen, durch die unser Trinkwasser fließt? Die wenigsten wissen, wann ihre Leitungen zuletzt installiert, ausgetauscht oder gereinigt wurden – dabei spielt der Zustand der Rohre eine wesentliche Rolle für die Qualität des Wassers, das täglich aus unseren Hähnen kommt.
Das unsichtbare Risiko
Über die Jahre setzen sich in Leitungen Ablagerungen wie Rost und Kalk fest. Diese Schichten schädigen nicht nur die Struktur der Rohre, sondern beeinflussen auch die Wasserqualität. In rund 70 % aller Wasserleitungen sammeln sich solche Schichten an – unbemerkt, aber mit erheblichen Auswirkungen.
Rohrsanierung von innen: Eine smarte Lösung
Die Rohrinnensanierung ist eine kostengünstige und schonende Methode zur Instandsetzung von Leitungen. Sie beginnt mit einer Reinigung mittels eines Luft-Sand-Gemischs, gefolgt von einer Kunststoffbeschichtung, die die Innenwände versiegelt und vor Korrosion schützt. Wände und Böden bleiben dabei unbeschädigt.
Seit 2021 gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die den Einsatz gesundheitlich unbedenklicher Materialien sicherstellen. Zertifizierte Fachbetriebe müssen diese Vorschriften einhalten.
Wasserfilter als sinnvolle Ergänzung
Auch wenn eine Rohrsanierung die Wasserqualität verbessert, kann eine zusätzliche Wasserfilteranlage viele Vorteile bieten. Diese Systeme filtern Schadstoffe heraus, die über die Leitungen ins Trinkwasser gelangen könnten – von Mikroplastik bis hin zu chemischen Rückständen.
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